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Lexikon

Auf folgenden Seiten können Sie erfahren, was Zähne und Zahnhalteapparat (Parodontium)erkranken lässt und erhalten Informationen und Erklärungen zum Leistungsspektrum.

Karies und Parodontitis werden praktisch nur durch Bakterien verursacht,die u.a. aus Zucker schädliche Säuren produzieren. Die Säuren lockern den Zahnschmelz mikroskopisch auf und ermöglichen somit das Eindringen der Bakterien in den Zahn. Extrem kleine Schäden kann der Speichel mit seinem Mineralgehalt remineralisieren, zu viele Bakterien schädigen den Zahn jedoch unreversibel, es entsteht ein Loch. Auch aus Fruchtsäften, Cola und Limonaden können Bakterien Säuren produzieren. Werden nach deren Genuß sogleich die Zähne geputzt, wird der entmineralisierte ZahnSchmelz weggebürstet, bevor eine Remineralisation durch den Speichel stattgefunden hat: Es entstehen Löcher und Erosionen. Zähneputzen ist natürlich wichtig, jedoch nicht gleich nach Fruchtsaftgenuss. Sollten sie häufiger als 2x pro Tag Cola, Limonade oder Fruchtsäfte trinken, müssen unbedingt weitere Schutzmaßnahmen vorgenommen werden, wie z.B. die Versiegelung der Zahnkauflächen (Fissuren) und eine Fluoridierung des Zahnschmelzes.

Die Mehrzahl der Erwachsenen leidet unter einer chronischen Entzündung des Zahnfleisches, ebenfalls ausgelöst durch Stoffwechselprodukte o.g. Bakterien. Rötung, Schwellung & Rückgang des Zahnfleisches sind ebenso typische Zeichen, wie Zahnfleischtaschen und Mundgeruch. Da diese Krankheit (Parodontose) meist schmerzlos verläuft, bemerken die Betroffenen sie erst, wenn bereits ein meist unumkehrbarer Knochenabbau stattgefunden hat. Eine auf dem Parodontologenkongress in Genf vorgestellte Studie zeigt, dass Parodontitis ein unmittelbares Risiko für Herzinfarkt, Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen Diabetes und für ungeborenes Leben sein kann.

Neben mangelnder Mundhygiene sind Rauchen, Stress und Erbanlagen maßgebliche Risikofaktoren. Dabei kann jeder sein Parodontitisrisiko reduzieren:

Effektives Zähneputzen mit Reinigung der Zahnzwischenräume & regelmäßige Kontrollen mit Zahnreinigung beim Zahnarzt können die auslösenden Bakterien im Griff halten.

Rauchen-Alkohol-Parodontitis:
Wer täglich bis zu 10 Zigaretten raucht hat ein dreifach höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken. Anders wie beim Nichtraucher bleiben die typischen Frühwarnzeichen aus. Es steigt das Risiko an Mundhöhlenkrebs zu erkranken um das vierfache und bei gleichzeitigem Alkoholkonsum sogar um das fünfzehnfache gegenüber dem Nichtraucher.

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