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Lexikon: Fissurenversiegelung

Die Seiten- und Innenflächen eines Zahnes sind nahezu glatt. Auf der Kaufläche jedoch gibt es Höcker und Grübchen (Täler und Berge). Mit der Zunge kann man dies deutlich fühlen.

Diese Grübchen bezeichnet man als "Fissuren". Die Fissuren sind oft tief und so fein, dass selbst die Borsten einer Zahnbürste dort nicht hineinkommen. Klebrige Essensreste, die sich dort hineingesetzt haben, können somit nicht effektiv entfernt werden. Es entsteht dort somit ein Zahnbelag, welcher von Bakterien besiedelt wird. Diese Bakterien produzieren bei der Verstoffwechselung der Essensreste Säuren (Milchsäure).Die Säure löst den Zahnschmelz an und es entsteht Karies.

Damit dies nicht geschieht, werden die Fissuren von uns gesäubert und mit einem lichthärtenden Spezialkunststoff versiegelt.

Bei Kindern und Jugendlichen bis zum 17.Lebensjahr werden die Kosten dafür bei 8 sich im Seitenzahnbereich befindlichen Zähnen (den Molaren oder großen Backenzähnen) übernommen. Die Versiegelung der restlichen sich im Seitenzahnbereich befindenden 12 Zähnen, die die gleichen anatomischen Strukturen aufweisen, ist aus uns unerfindlichen Gründen keine Kassenleistung und muss, bei Durchführung, privat von uns in Rechnung gestellt werden.

Selbstverständlich machen wir Sie bei jeder Behandlung Ihres Kindes darauf aufmerksam und informieren Sie vor der Behandlung über die individuell (je nach Zahndurchbruch) entstehenden Kosten.

Bei Erwachsenen (für den Gesetzgeber ab dem 18.Lebensjahr) ist eine Fissurenversiegelung keine Kassenleistung.

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